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v.l. E. Haug, E. Reichert, H. Lambacher, T. Frommann u. L. Binding (SPD) sowie U. Fickert, H. Keller und H. Brandl (AOK)
Die SPD im Gespräch mit der AOK
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Die SPD im Gespräch mit der AOK
Wenn Lothar Binding nach Freudenstadt kommt, geht es immer ums Geld. Was Wunder, der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Heidelberg-Weinheim gilt als der Finanzexperte der SPD und ist unter anderem Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss. Binding kam auf Einladung der SPD nach Freudenstadt, wo er zunächst mit der Geschäftsführung der AOK ein Gespräch über die Kosten im Gesundheitswesen führte.
Mit Ortsvorsitzendem Tobias Frommann, Gemeinderats-Fraktionsvorsitzendem Eberhard Haug, dem früheren Oberbürgermeister Erwin Reichert und Hans Lambacher, Vorsitzender der Gruppe SPD 60 plus, ging Lothar Binding in der Chefetage der AOK auf aktuelle Entwicklungen im Gesundheitsbereich ein. Darüber informierten zunächst stellvertretender Geschäftsführer Hartmut Keller und Pressesprecher Harald Brandl, während Ulrike Fickert, Leiterin des Arztpraxen-Services, das in der AOK Nordschwarzwald sehr erfolgreich angelaufene Hausarzt-Modell vorstellte, das gerade weiter ausgebaut werde.
In Zeiten von "Horrorbotschaften" über Zusatzbeiträge bei Krankenkassen bis zu monatlich 70 Euro sei ein Gedankenaustausch über die Gesundheitskosten angebracht, so Tobias Frommann eingangs, der der AOK Nordschwarzwald für ihre starke Verankerung im ländlichen Raum dankte. Geschäftsführer Keller berichtete, dass auch die AOK vor Ort weiterhin Mitglieder gewinne. Er forderte einen Abbau der medizinischen Über- und Fehlversorgung und Einsparungen bei unnötigen Ausgaben. Auch Lothar Binding sah zahlreiche systemische Fehler in der Gesundheitspolitik: "Bei der weiteren Entwicklung in der Medizin werden wir eine Diskussion mit dem Bürger führen müssen, welche Leistungen nur zielgerichtet eingesetzt werden können und welche von den Kassen übernommen werden", packte der Abgeordnete ein heißes Eisen an.
Lothar Binding setzte auf die von der SPD geforderte Bürgerversicherung als ein Modell mit einheitlichen Tarifen und einheitlichem Leistungskatalog. Fragen zu den künftigen Krankenhauskosten und Modelle zur ärztlichen Versorgung auf dem Land, aufgeworfen von Erwin Reichert, wurden lebhaft diskutiert.
Am Abend sprach der Bundestagsabgeordnete im Schwarzwaldhotel – auf Einladung der Gruppe SPD 60 plus und begrüßt von Hans Lambacher – über das komplizierte Finanzgeflecht zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Dabei beschäftigte die Runde vor allem die Frage, was zu tun sei, um wichtige Aufgaben zu realisieren. Einmal mehr wurde die andauernde Finanzknappheit der Landkreise, Städte und Gemeinden bei zunehmenden Aufgaben beklagt.
(Text, Bild: Hannes Kuhnert)
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