Soll Freudenstadt einen Jugendgemeinderat einrichten? Diese Frage war Bestandteil einer Internetumfrage des SPD-Ortsvereins Freudenstadt.
Soll Freudenstadt einen Jugendgemeinderat einrichten? Diese Frage war Bestandteil einer Internetumfrage des SPD-Ortsvereins Freudenstadt.
183 Homepagebesucher gaben ihr Urteil ab. 100 Besucher stimmten für die Einrichtung eines Jugendrates, was ein Zuspruch von 55 % bedeutet. 79 Umfrageteilnehmer votierten mit einem Unentschieden (43 % weiß nicht). Lediglich 2 Prozent (4 Stimmen) sprachen sich gegen eine derartige Beteligung von Jugendlichen aus.
Einer der großen Jugendgemeinderats-Befürworter, der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Juso-Kreischef Tobias Frommann nahm das Ergebnis erfreut zur Kenntnis.
''Offensichtlich hat die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürgern erkannt, dass man junge Menschen in die sie betreffenden Entscheidungen mit einbeziehen sollte''. Mehr Demokratie durch mehr Partizipation wagen, lautet sein Motto.
Das die Zahl der unentschlossenen Personen bei der Frage nach einem Jugendgemeinderat recht groß ist, spiegelt in den Augen von Tobias Frommann die Erkenntnis wieder, das eben noch recht wenig über die inhaltliche Arbeit eines Jugendgemeinderates und der damit ausgeübten positiven Beteilugungsform für Jugendliche bekannt sei.
''Man kann einen Jugendgemeinderat ablehnen, jedoch muss man dann eine bessere Alternative haben''. Einen Jugendgemeinderat einfach deshalb abzulehnen, weil man der Meinung ist ein solches Gremium würde nicht alle Jugendlichen erreichen, sei unsinnig.
Schließlich würde niemand behaupten, der Gemeinderat der Stadt Freudenstadt würde nicht alle Bürgerinnen und Bürger erreichen, so Frommann abschließend und versprach sich auch weiterhin aktiv für die Belange der Freudenstädter Jugendlichen einzusetzen.
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