Leserbrief

Veröffentlicht am 31.10.2008 in Reden/Artikel

Die Stuttgarter Straße mit großem Verkehrsaufkommen

Der Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt sorgt weiter für Gesprächsbedarf.

(An die Südwest-Presse, Horb)

Lieber Herr Schmidt,

in Ihrer Berichterstattung vom 29.10.08 („Kommentar“ wäre besser gewesen) erwecken Sie den Eindruck, dass zahlreiche kritische Stimmen, die sich nicht "aus der Deckung" trauen würden, eine andere Realisierung der Stuttgarter Straße erwarten. Dem ist nicht so! Vielmehr sind es einige wenige Personen, die man beinahe an einer Hand abzählen kann. Zum Teil sind es jene Bürger, die 1991 die Planfeststellung gekippt haben.
Wie zukunftsweisend hätte sich unsere geliebte Heimatstadt entwickeln können, wenn die B 28 schon seit ca. 10 Jahren fertiggestellt wäre.
Vermutlich wären jetzt bereits die Arbeiten für den Tunnel im Gange?
Wer übernimmt - bei aller Würdigung bürgerschaftlichem Engagements - die Verantwortung für die Nachteile, die den Bürgerinnen und Bürgern durch die frühere Verhinderung entstanden sind?
Sind 25 000 bis 30 000 Fahrzeuge täglich auf der Stuttgarter Straße Lebensqualität für die Freudenstädter? Stärken diese die Attraktivität für die Tourismusstadt Freudenstadt und für den Schwarzwald?
Freuen wir uns darüber, dass eine so große Mehrheit im Gemeinderat und in der Bevölkerung sich sehnlichst den Ausbau herbeigewünscht hat und dass mit dem Spatenstich am 29.10.2008 der Anfang gemacht wurde!

(V.i.S.d.P.)

Eberhard Haug
SPD-Fraktionsvorsitzender

 

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