SPD - Ideen mit Leidenschaft und Augenmaß

Veröffentlicht am 10.05.2014 in Kommunalpolitik

Programm für die Kommunalwahl legt Schwerpunkte fest / Ortsverein verzichtet auf  Plakate

Intensiv hat sich der SPD-Ortsverein mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Gemeinderats, Kreistags und der Ortschaftsräte in Freudenstadt am 25. Mai vorbereitet. Bei einer Klausurtagung und verschiedenen anderen Treffen wurden die Schwerpunkte für das Wahlprogramm zusammengestellt, an denen sich die Sozialdemoraten in den kommenden Jahren orientieren werden.

Nach einem Beschluss des Vorstands wird die SPD Freudenstadt auf eine eigene Plakatierung im Rahmen der Kommunalwahl verzichten. „Wir stecken das Geld lieber in Projekte, die dem Bürger direkt  Zugute kommen“, so Ortsvorsitzender Tobias Frommann aus Dietersweiler, selbst ein Gemeinderats-Kandidat. Der Vorstand denkt dabei an Aktionen vor Ort oder an den Bürgerpreis für soziales Engagement, den die Sozialdemokraten auch in diesem Jahr wieder ausloben werden.

Das in mehreren Sitzungen gemeinsam erarbeitete Wahlprogramm der Sozialdemokraten steht unter der Überschrift “ Für Freudenstadt  – Ideen mit Leidenschaft und Augenmaß“. Das Programm unterstreicht das Bemühen der SPD-Kandidaten, „sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, unsere Stadt für die Zukunft zu rüsten, damit alle Bürger in Freudenstadt Perspektive für ihr eigenes Leben finden und Gäste sich hier wohl fühlen“. Untergliedert in die Bereiche Familie, Bildung und Soziales sowie Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur und Umwelt spricht sich das Wahlprogramm unter anderem für Schulen mit Ganztagsangeboten und einen Jugendgemeinderat  in Freudenstadt aus.  Die Bäderfrage wollen die Sozialdemokraten eingebettet und gelöst sehen in einer städtischen Gesamtkonzeption für die Entwicklung für Sport- und Freizeiteinrichtungen. Im Bereich Wirtschaft wird auch gefordert, dass der örtliche Einzelhandel Chefsache im Rathaus werden müsse. Darüber hinaus sollte das Gewerbegebiet Sulzhaus belebt und besser an die Stadt angebunden werden. Unter dem Stichwort Tourismus setzt sich die SPD für eine neue Jugendherberge sowie für ausgebaute Angebote für Mountainbiker und  Radfahrer ein. Ein Radwegekonzept – so wird im Bereich Infrastruktur ausgeführt – müsse Stadtteile und Stadt besser verbinden. Darüber hinaus fordert die SPD, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und dessen Taktung zu optimieren. Schließlich spricht sich das Wahlprogramm für eine bessere interkommunale Zusammenarbeit aus, in der Konkurrenzdenken  unter Nachbarn durch Kooperationen  ersetzt wird. 

Der SPD-Ortsverein Freudenstadt geht nach Worten ihres Vorsitzenden konzentriert und gut vorbereitet in die letzten Wahlkampfwochen. Ihr erklärtes Ziel ist, für die Fraktion im Gemeinderat mindestens einen Sitz dazu zu gewinnen. „Wir bieten unseren Wählern eine interessante und ausgewogenen Liste mit Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind, sich zum Wohl der Stadt einzusetzen im fairen Wettstreit der Ideen mit anderen Parteien und der Verwaltung“, so  Tobias Frommann.

 

WebsoziInfo-News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:980326
Heute:13
Online:1