(v.l.n.r. Eberhard Haug, Elmar Haug, Prof. Hartmut Schneider, Dr. Manfred Hüllemann
SPD-Gemeinderäte im Selbstversuch: Mensaessen getestet
SPD-Gemeinderäte im Selbstversuch: Mensaessen getestet
Freudenstadt. Essen in der Mensa des Keplerschulzentrum als Selbstversuch. Vier Gemeinderäte der SPD-Fraktion wollten wissen „wie’s schmeckt“. Für vier Euro verspeisten sie „Dampfnudel mit Vanillesauce“ oder „Spaghetti Bolognaise“. Das Ergebnis vorweg: Das Essen ist ok, ausgedrückt in Schulnoten: 2-3.
Hell und freundlich ist die Mensa aber an diesem Tag besonders leer. Am vorletzten Schultag sind die Schüler des Keplergymnasiums entweder mit den Bundesjugendspielen oder mit ihrem „Sozialen Tag“ beschäftigt. Deshalb gibt es auch nicht den „Frischen Salat der Saison“, den normalerweise die „Köchin“, Frau Klaisle, selbst macht.
Die Schüler können zwischen einem vegetarischen und „normalen“ Gericht wählen. Einmal in der Woche wird ein „Bio-Essen angeboten. Das Hauptessen wird Dienstags für die ganze Woche angeliefert und dann täglich warm serviert. Leider seien die Essenszahlen zurückgegangen, wird gesagt. Die Auslastung der Mensa mit ihren an fünf Tischreihen 120 Plätzen wird auch nicht annähernd erreicht.
Ein Lehrer meint, das Essen sei zu teuer, das könne sich eine Familie mit mehreren Kindern nicht leisten.
Immerhin spenden die Stadtwerke das stille oder kohlensäurehaltige Trinkwasser. Essensanmeldungen sind nicht erforderlich, weshalb die Zahl der Esser geschätzt werden muss. Was nicht abgenommen wird wandert in den Abfall. Zumindest an diesem Tag ist dies nicht wenig.
Um die Mensa herum liegen die Theodor Gerhardt Grundschule, die Kepler-Hauptschule und das Kepler-Gymnasium. Es will den Gemeinderäten nicht in den Sinn, warum trotz leerer Plätze nur Gymnasiasten in die Mensa dürfen. Andere Schüler müssen, so die Auskunft, weggeschickt werden.
Was in anderen europäischen Ländern möglich ist scheitert bis jetzt in Freudenstadt. Auf ein gemeinsames organisatorisches und pädagogisches Mensakonzept können sich, „wer auch immer“, nicht einigen. Und so essen die Gymnasiasten in der Mensa, die Hauptschüler mit einem klaren pädagogischen Konzept in der Hauptschule und den Grundschülern wird das Essen gleich gar nicht angeboten.
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